Bezeichnung für Stoffe, welche die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegen Schadorganismen erhöhen bzw. verstärken. Sie dürfen aber keine direkte Wirkung auf Schadorganismen oder Krankheitserreger haben, da sie sonst als Pflanzenschutzmittel sehr viel strengeren Vorschriften unterliegen würden. Gemäß ihrer Wirkung gibt es anorganische (zum Beispiel zellwandstärkendes Gesteinsmehl wie Kaolin und Wasserglas oder Carbonate wie Pottasche oder Kreide), organische (zum Beispiel getrocknete Pflanzen, Pflanzenextrakte, Pflanzenöle, Molke, Eiweiß, Propolis und Pflanzenhormone wie Auxine und Gibberelline), homöopathische (organische und anorganische Stoffe in kleinsten Mengen) sowie welche auf mikrobieller Basis (zum Beispiel Pilze und Mikroorganismen).
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Es gibt unübersichtlich viele Quellen im Web, bei denen man sich Wissen über Wein aneignen kann. Doch keine hat den Umfang, die Aktualität und die Richtigkeit der Informationen des Lexikons von wein.plus. Ich benutze es regelmäßig und verlasse mich darauf.
Sigi Hiss
freier Autor und Weinberater (Fine, Vinum u.a.), Bad Krozingen