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Phytoalexine

Sammelbezeichnung für antimikrobielle zum Teil oxidationshemmend wirkende chemische Verbindungen, die in Pflanzen als Abwehrreaktion gebildet werden. Die Bezeichnung ergibt sich aus Phyto (Pflanze) und Alexin (Abwehr). Wirtsspezifische Phytoalexine können prinzipiell vorhanden sein, werden aber in signifikanter Menge von Pflanzen erst bei Befall von schädlichen Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen, aber auch bei Stressbedingungen wie zum Beispiel UV-Licht oder Insektenbefall erzeugt. Sie sammeln sich dann rasch innerhalb weniger Stunden an der Infektionsstelle an. Bisher wurden über 12.000 verschiedene Arten entdeckt. Im Rebstock wirksam werdende Phytoalexine zählen zu einer Gruppe von Phenolen, die Stilbene genannt werden. Sie entstehen bei Befall durch verschiedene Krankheiten wie Falscher oder Echter Mehltau und Botrytis in den Blättern und Beerenschalen. Die Ausbreitung der Krankheiten wird dadurch verlangsamt bzw. gehemmt.

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Markus J. Eser

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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“

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