Die weiße Rebsorte stammt aus dem Grenzgebiet Italien (Gorizia)-Slowenien (Goricia). Es gibt über 40 Synonyme, was auf ein hohes Alter hinweist. Die wichtigsten sind Balafánt, Kék Nyelli, Kiknyelue, Passulara, Picciolito del Friuli, Piccoleto, Piccoleto Bianco, Piccolit, Piccolito, Piccolito Bianco, Piccolito del Friuli, Piccolito Friulano, Picolit Bianco, Piculit, Pikolit, Piros Kéknyelű, Uva del Friuli, Weißer Pikolit, Weißer Blaustingel und Weißer Ranful.

Nach einer Hypothese war die Sorte Picolit angeblich schon den Römern bekannt. Dafür gibt es aber keine historischen oder botanischen Belege. Die Sorte wurde erstmals 1682 in einer Liste von Weinen erwähnt, die bei der Hochzeitsfeier des Dogen von Venedig Alvise Contarini (1601-1684) serviert wurden. In einem Dokument aus dem Jahre 1765 wird bestätigt, dass Picolitwein auch am Hof von Papst Clemens XIII. (1693-1769) höchste Zustimmung fand.
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Roman Horvath MW
Domäne Wachau (Wachau)