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Polymerisierung

Bezeichnung (auch Polymerisation oder Polyreaktion) für die chemische Reaktion, bei der Monomere (Einzelteile), das sind meist ungesättigte organische Verbindungen, unter Einfluss von Katalysatoren zu Polymeren (Mehrfachteile) reagieren. Einfach ausgedrückt schließen sich kleine Moleküle zu großen Molekülen zusammen. Die Polymeren sind somit miteinander verbundene, lange Molekülketten aus Monomeren. Dabei wird unterschieden zwischen Homo-Polymerisation, bei der nur eine Monomerart umgesetzt wird, und Co-Polymerisation, bei der verschiedene Monomere reagieren. Im Weinbau versteht man unter Polymerisierung das „Zusammenbacken“ von mikroskopisch kleinsten Teilen im Wein, die dann ausgefällt werden (das bedeutet, dass sie zu Boden sinken). Es gibt Reaktionen zwischen Acetaldehyd, Anthocyanen (Farbstoffen), Sauerstoff und Tanninen, wobei nicht immer alle Stoffe beteiligt sind. Die Reaktion unter Anthocyanen nennt man Copigmentierung. Bei diesen Prozessen werden aus einfachen Phenol-Molekülen komplexe Tannin- (Gerbstoffe) und Pigment-Polymeren (Farbstoffe).

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gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon