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Qualitätssicherung

Siehe unter Qualitätskontrolle.

Im Weinbau spielt die Qualitätskontrolle eine wichtige Rolle. Das betrifft den gesamten Produktiprozess von der Weingartenpflege bis zu den kellertechnischen Maßnahmen sowie auch die Kontrolle des Endproduktes durch entsprechende Maßnahmen. Unter dem Begriff „kontrolliert“ wird die Einhaltung von Richtlinien verstanden, die regelmäßig von staatlich konzessionierten und/oder privaten Institutionen bzw. Verbänden überprüft werden. 

Qualitätskontrolle - Checklist, OK/NOK, 100%-Siegel

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement (QM) bezeichnet alle organisierten Maßnahmen, die der Verbesserung von Produkten, Prozessen oder Leistungen jeglicher Art dienen. Dazu zählt die Festlegung der Qualitätsanforderungen und der Prüfverfahren. Bei der Qualitätskontrolle handelt es sich um die laufende produktionsbegleitende Kontrolle der Produktqualität im Rahmen der Qualitätssicherung. Gemäß der Qualitätsmanagement ISO 9000-Normen geht es dabei nicht darum, die Qualität eines Produktes zu optimieren, sondern ein vorgegebenes und klar definiertes Qualitätsniveau zu halten.

Das kann also gegebenenfalls auch bedeuten, ein niedriges Qualitätsniveau sicherzustellen. Das Produkt kann dabei sowohl materiell, als auch eine erbrachte Leistung oder eine verwendete Verfahrensweise sein. Auch im Weinbau sind schon seit langem qualitätskontrollierende Maßnahmen üblich, was ja entsprechende Standards voraussetzt. Beim spanischen Rioja verweist ein Dokument aus dem Jahre 1650 bereits sinngemäß auf eine Qualitätskontrolle.

Das Holzfass zählt neben der Amphore aus Ton zu den ältesten Weingefäßen. Der griechische Historiker Herodot (482-425 v. Chr.) erwähnte solche aus Palmholz, in denen Wein nach Babylon transportiert wurde. Die Kelten verwendeten ab etwa 600 v. Chr. Holzfässer in größerem Umfang für den Weintransport. Durch die Eroberung Galliens durch Julius Cäsar (100-44 v. Chr.) um 50 v. Chr. wurde die Fertigkeit der Herstellung durch die Römer übernommen. Diese verwendeten vor allem Tannenholz. Reste von Holzfässern (Cupas) wurden zum Beispiel in Pompeji gefunden. Für die Herstellung von Weinfässern wird heute vorwiegend Eichenholz aus französischen oder amrikanischen Eichen verwendet, aber auch Akazie und Kastanie sind sehr beliebt. Nach der Form unterscheidet man in Rundfass (gebräuchlichste Form), in Trommelfass (kürzer als der Bauchdurchmesser) und in Ovalfass (höher als breit). Holzfässer dienen vor allem für die Lagerung und den Transport von Weinen, werden aber auch bei der Fassgärung eingesetzt. Sie sind auch ein idealer Ausbaubehälter für hochwertige Weine, die beim Barrique-Ausbau bzw. Fassausbau für ihre Reifung eine langsame Sauerstoffzufuhr durch das atmende Holz brauchen.

Die sechs Faktoren für die Weinqualität sind Klima (Mikro-, Makro-, Meso-, Topoklima), Rebsorte (bezüglich Klima, Bodentyp), Bodentyp (Wasserhaushalt, Mineralik, Terroir), Topographie (Seehöhe, Hanglage, Wassernähe, Exposition), Jahrgang (Witterung im Vegetationszyklus) und die Vinifikation (Handschrift des Winzers).

Produktionsprozess (Weinberg bis Keller)

Bei der Weinbereitung geht es nicht nur um selbstverständliche...

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Markus J. Eser

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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“

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