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Rabigato

Die weiße Rebsorte stammt aus Portugal. Der sich auf die langgestreckte Traubenform beziehende verballhornte Name bedeutet „Katzenschwanz“ (Rabo de Gato), einige Synonyme deuten mit „Affenschwanz“ oder „Schafsschwanz“ ebenfalls darauf hin. Synonyme sind Alva, Baldsena, Carrega Besta, Estreito, Estreito Macios, Muscatel Brava, Muscatel Bravo, Não Há, Rabigato Respigueiro, Rabisgatos, Rabo de Asno, Rabo de Carneiro, Rabo de Gato, Rodrigo Affonso, Rodrigo Alfonso, Roupeiro (Portugal); Puesta en Cruz (Spanien). Sie darf trotz scheinbar darauf hinweisender Synonyme bzw. morphologischer Ähnlichkeiten nicht mit den Sorten Donzelinho Branco, Fernão Pires (mit Synonym Maria Gomes), Malvasia Fina oder Rabo de Ovelha (mit Synonym Rabigato) verwechselt werden. Gemäß DNA-Analysen entstammt die Sorte einer vermutlich natürlichen Kreuzung zwischen Cayetana Blanca x unbekanntem Parter. Direkte Nachkomme sind die Sorten Côdega de Larinho und Praca. Die früh bis mittel reifende Rebe ist anfällig für beide Mehltauarten und Botrytis. Sie erbringt alkohol- und säurereiche Weißweine mit Aromen nach Zitronen und Orangenblüten sowie dezentem Muskatton, die als Verschnitt verwendet werden. Die Sorte wurde erstmals im Jahre 1771 erwähnt. Sie wird hauptsächlich im Dourotal angebaut; kleinere Bestände gibt es auch im Bereich Vinho Verde. Im Jahre 2016 wurden 1.969 Hektar Rebfläche ausgewiesen (Statistik Kym Anderson).

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gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

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