Beschreibung im Rahmen einer Weinansprache bzw. Weinbewertung für den Zustand, in den Fette und Lipide (Öle, Wachse) durch Oxidation oder durch fettspaltende Enzyme zerfallen. Die dabei entstehenden Reaktionsprodukte sind häufig schlecht schmeckende oder stinkende Stoffe (u. a. freie Fettsäuren), die Lebensmittel sensorisch beeinträchtigen oder ungenießbar machen. Beim Wein gelten ranzige Noten In der Regel als negativ und werden als Weinfehler bewertet. Bei Weinen mit bewusst oxidativ ausgebauter Stilistik, die häufig auch als rancio bezeichnet werden, können ranzige Anklänge in sehr geringer Ausprägung stiltypisch sein, zum Beispiel bei Varianten von Sherry und Madeira.
![]()
Seriöse Quellen im Internet sind rar - und das Weinlexikon von wein.plus ist eine solche. Bei der Recherche für meine Artikel schlage ich regelmäßig im wein.plus-Lexikon nach. Dort erhalte ich zuverlässige und detaillierte Informationen.
Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi