Beschreibung für den Geruch und Geschmack eines Weines im Rahmen einer Weinbewertung bzw. Weinansprache. Zum Teil ähnliche bzw. auch gemeinsam vorkommende Töne werden mit geröstet, karamellisiert und - bei deutlich stärkerer Ausprägung - verbrannt beschrieben. Ursachen können auch stark gestoastete Barriquefässer mit ausgeprägtem Toastaroma sein. Typisch sind Anklänge von Räucherspeck, Tabakrauch, Holzkohle oder Feuerstelle.

Ein rauchiger Eindruck kann aus leichten Reduktionsnoten entstehen, also bei starkem Luftabschluss während der Gärung oder dem Ausbau, und äußert sich als stechend-rauchiger Ton, wie er für Feuerstein oder Zündholz typisch ist. Solche Eindrücke treten besonders bei reduktiv ausgebauten Weinen auf und werden häufig als mineralisch beschrieben, stehen sensorisch jedoch näher bei empyreumatischen (sinngemäß „durch Verkohlung entstanden“) Tönen.
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Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)