Um eine Rebsorte eindeutig zu identifizieren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Früher erfolgte dies ausschließlich auf Grund der äußeren Beschaffenheit des Rebstocks auf Basis des Phänotyps bzw. des Habitus, also den morphologischen Eigenschaften von Trieb, Blatt, Weintraube und Beere, sowie auch dem Geschmack der Früchte. Weitere Kriterien sind die vegetationszyklusbedingten Eigenschaften wie Blüte-, Austriebs- oder Reifezeitpunkt. Bis Ende der 1980er-Jahre war dies die einzige Möglichkeit. Da diese Methode nicht 100%-ig ist, kam es oft zu Fehlinterpretationen.
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Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.
Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien