Bezeichnung für einen Wein, der zwischen einzelnen Flights (Durchgängen) einer intensiven Degustation getrunken wird. Der Reparaturwein dient dazu, die durch vorherige Weine beanspruchten Geschmacks-- und Geruchsnerven zu beruhigen, zu neutralisieren und wieder aufnahmefähig für neue sensorische Eindrücke zu machen. Eingesetzt wird er vor allem bei umfangreichen Weinverkostungen mit stark unterschiedlichen Weinstilen.
Besonders empfiehlt sich ein Reparaturwein nach schweren, süßen und/oder alkoholreichen Weinen, da diese die sensorische Wahrnehmung länger beeinflussen können. Nach süßen Weinen wird häufig ein säurebetonter Wein bevorzugt, um den Geschmackseindruck wieder auszugleichen und den Mund zu erfrischen.
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Prof. Dr. Walter Kutscher
Lehrgangsleiter Sommelierausbildung WIFI-Wien