Der italienische Agrarwissenschaftler und Botaniker Rebo Rigotti (1891-1978) wurde als Sohn des vermögenden Weinbauern Pietro Rigotti im Valle dei Laghi in der Provinz Trient (Trentino-Südtirol) geboren, der seinen Vino Santo an den Kaiserlichen Hof in Wien lieferte. Damals gehörte die Provinz noch zu Österreich. Von 1907 bis 1909 besuchte er die Landwirtschaftsschule von San Michele, zu deren Lehrern u. a. Prof. Karl Mader (1847-1914), Prof. Josef Schindler und Osvaldo Orsi gehörten. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs (1914-1918) arbeitete er im Familienunternehmen.

Anfang der 1920er-Jahre wurde er von der Versuchsstation von San Michele als „Inspektor der Keller von Venezia Tridentina“ eingestellt. Von 1923 bis 1928 arbeitete er auf dem Weingut der Gräfin Giuliana Martini in Mezzocorona und erwarb auch einen Abschluss als Eexperte an der Landwirtschaftsschule in Conegliano in Venetien. Danach arbeitete er bis 1930 als Assistent am Phytopathologischen Observatorium von Trient und gewann den Wettbewerb für den Posten des technischen Direktors der Weinbau- und Obstbauschulen von Navicello in Rovereto und Trient.
![]()
Als Ehrenobmann der Domäne Wachau ist es für mich der einfachste und schnellste Weg, bei Fragen in das wein.plus-Lexikon einzusteigen. Die Gewissheit, hier fundierte und aktuelle Informationen zu erhalten, machen die Benutzung zu einem unverzichtbaren Ratgeber.
Hans-Georg Schwarz
Ehrenobmann der Domäne Wachau (Wachau)