Abkürzung für Ribonukleinsäure (engl. ribonucleic acid). Sie ist ein dem DNA-Molekül chemisch ähnliches, aber ein Kettenmolekül, das sich in Struktur und Funktion deutlich von diesem unterscheidet. RNA kommt in allen lebenden Organismen vor (Menschen, Tiere, Pflanzen, Pilze, Bakterien und auch Viren) und spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung genetischer Information in Zellaktivität. Im Unterschied zur DNA ist RNA meist einsträngig aufgebaut. Sie enthält die Zuckerart Ribose statt Desoxyribose und die Base Uracil anstelle von Thymin (Nukleinbasen).

Die RNA-Bildung wird ausgelöst, wenn bestimmte Gene „angeschaltet“ bzw. aktiviert werden. Das erfolgt zum Beispiel durch Wachstumsreize (die eine Mitose vorbereiten), Phytohormone, Umweltsignale oder Fortpflanzungsvorgänge (bei denen eine Meiose eingeleitet wird). In diesen Fällen beginnt als Teilprozess die Transkription. Der Vorgang erfolgt innerhalb derselben Zelle. Zellkern und Cytoplasma sind nur zur besseren Übersicht getrennt gezeigt.
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Prof. Dr. Walter Kutscher
Lehrgangsleiter Sommelierausbildung WIFI-Wien