Die historische Landschaft zwischen dem Apennin und der Adria ist der östliche Teil der italienischen Weinbauregion
Emilia-Romagna. Hier liegen so bedeutende Städte wie Cesena, Imola, Ravenna und als Zentrum des Badetourismus Rimini. Ab dem 15. Jahrhundert gab es hier dauernd wechselnde Herrschaftsverhältnisse und 1859 bildete die Romagna sechs Monate lang sogar einen unabhängigen Staat namens Cispadanische Republik mit der Hauptstadt Bologna.
Im Jahre 2011 wurde der gleichnamige, umfassende DOC-Bereich geschaffen und dabei die Weine der dadurch aufgelassenen fünf DOC-Bereiche
Cagnina di Romagna,
Pagadebit di Romagna,
Sangiovese di Romagna,
Romagna Albana Spumante und
Trebbiano di Romagna inkludiert. Sie ist in die Subzonen Bertinoro, Brisighella, Castrocaro-Terra del Sola, Cesena, Longiano, Meldola, Modigliana, Marzeno, Oriolo, Predappio. San Vicinio und Serra gegliedert. Je Subzone gibt es zum Teil Unterschiede in der Produktpalette. Die Weinberge umfassen rund 2.900 Hektar Rebfläche.