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Rotling

In Deutschland gebräuchliche Bezeichnung für einen Wein von blass- bis hellroter Farbe keines bestimmten Anbaugebietes, der durch Verschneiden von weißen und roten Trauben oder deren Maischen (nicht aber deren Most oder Wein) erzeugt wird. Es handelt sich somit sinngemäß um einen gemischten Satz. Die Bezeichnung Rosé ist jedoch EU-rechtlich nicht zulässig, weil dafür nur Rotweinsorten erlaubt sind. Die Bezeichnung darf auch für Schaumwein, Perlwein oder Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure verwendet werden, wenn diese Produkte nur aus Wein hergestellt wurden, die die Bezeichnung „Rotling“ führen dürfen. Bekannte Rotlinge sind der Badisch Rotgold (Baden), der Schieler (Sachsen) und der Schillerwein (Württemberg).

Komplette Aufstellungen der zahlreichen Vinifikations-Maßnahmen bzw. Kellertechniken, sowie der weingesetzlich geregelten Wein-, Schaumwein- und Destillat-Typen sind unter dem Stichwort Weinbereitung enthalten. Umfassende weinrechtliche Informationen gibt es unter dem Stichwort Weingesetz.

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Thorsten Rahn

Das Weinlexikon hilft mir, auf dem Laufenden zu bleiben und mein Wissen aufzufrischen. Vielen Dank für dieses Lexikon das an Aktualität nie enden wird! Das macht es so spannend, öfter vorbeizuschauen.

Thorsten Rahn
Restaurantleiter, Sommelier, Weindozent und Autor; Dresden

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