Einzellage in der Gemeinde Randersacker (Bereich Maindreieck) im deutschen Anbaugebiet Franken. Sie ist von zahlreichen Stützmauern durchzogen, wovon sich auch der Name ableitet. Mit „monte Rode adut Randersacker“ (auf dem Berg Rode bei Randersacker) wurde die Lage bereits im Jahre 1240 urkundlich erwähnt. Sie schließt heute die früher eigenständigen Lagen bzw. Gewanne Hohes Roth, Paradies und Rückersell mit ein. Die nach Westsüdwesten bis Südwesten ausgerichteten Weinberge in Form eines Kegels in 190 bis 280 Meter Seehöhe mit 10 bis 60% Hangneigung umfassen 59 Hektar Rebfläche. Die Böden bestehen aus Muschelkalk mit am Hangfuß Schwemmland. Im steilsten Teil bestehen die oberen Bodenschichten aus tonigem Lehm, der im Hangbereich auch mit Sand durchmischt ist. Hier werden vor allem Silvaner, Riesling, Weißburgunder (Pinot Blanc) und Spätburgunder (Pinot Noir) kultiviert. Anteile an der Lage haben zum Beispiel die Weingüter Arnold Wilhelm, Göbel Martin, Meier Markus, Reiss Christian, Schloss Sommerhausen, Schmachtenberger Berthold, Schmitts Kinder, Staatlicher Hofkeller Würzburg, Stahl Albrecht, Störrlein, Trockene Schmitts und Weingut Am Stein.
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Roman Horvath MW
Domäne Wachau (Wachau)