Das Weinbaugebiet im äußersten Nordwesten Ungarns an der Grenze zu Österreich ist nach der gleichnamigen Stadt (dt. Ödenburg) benannt. Es zählt zu den ältesten Ungarns, denn bereits die Kelten betrieben hier Weinbau. Das Klima mit einem eher kühlen und regnerischen Sommer und einem sonnigen Herbst wird durch den nahen Neusiedlersee positiv beeinflusst. Die Weinberge auf Lehm, Löss, Kalkstein und Schiefer umfassen etwa 1.900 Hektar Rebfläche. Die wichtigsten wichtigsten Rotweinsorten sind Kékfrankos (Blaufränkisch), sowie Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot, Kékburgundi (Pinot Noir) und Zweigelt. Die Weißweine werden aus Chardonnay, Leányka, Sauvignon Blanc und Zöld Veltelini (Grüner Veltliner) gekeltert. Es gibt einige Joint Ventures mit österreichischen Winzern, zum Beispiel Pfneisl und Weninger Franz.
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Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.
Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien