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Spaliererziehung

Allgemeine Bezeichnung für das weltweit häufigste und auch älteste Erziehungssystem für Keltertrauben. Es wurde schon in der Antike von den Römern verwendet. Im Gartenbau findet es für vieler Obstarten Anwendung. Für Zierreben oder Tafeltrauben erfolgt die Erziehung für dekorative Zwecke häufig an einer Wand entweder frei rankend oder mittels Rankhilfen wie Holzrahmen oder Gitter. Bei im Weinberg kultivierten Keltertrauben werden die Triebe mittels Stützsystemen in unzähligen Varianten in der gewünschten Form befestigt bzw. geführt. Bei diesem System wird eine vertikale, das heißt senkrechte Laubwand (Spalier) mit Hilfe mehrere Drähte formiert. Man kann aber auch das waagrechte Überkopfsystem Pergola als Spalier bezeichnen. Die Laubwand hat eine Dicke von etwa 20 bis 30 cm. Als Faustformel gilt, dass je Laufmeter maximal 15 Triebe formiert werden, um Verdichtungen zu vermeiden. Es gibt eine niedere Spaliererziehung oder nach dem Erfinder Jules Guyot (1807-1872) auch als Guyot-Erziehung benannte (siehe im Detail dort) sowie eine normale Spaliererziehung.

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Sigi Hiss

Es gibt unübersichtlich viele Quellen im Web, bei denen man sich Wissen über Wein aneignen kann. Doch keine hat den Umfang, die Aktualität und die Richtigkeit der Informationen des Lexikons von wein.plus. Ich benutze es regelmäßig und verlasse mich darauf.

Sigi Hiss
freier Autor und Weinberater (Fine, Vinum u.a.), Bad Krozingen

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