Speziell in Österreich übliche umgangssprachliche Beschreibung für den ausgeprägt trockenen (staubtrocken, knochentrocken) Geschmack eines Weines im Rahmen einer Weinbewertung bzw. Weinansprache. Sinngemäß bedeutet dies „so trocken, dass es förmlich staubt“. Der Wein weist keinen oder nur einen kaum wahrnehmbaren Gehalt an Restzucker auf und zeigt häufig einen erhöhten Alkoholgehalt, bei gleichzeitig geringer Fruchtigkeit.
Der Begriff wird darüber hinaus auch für das trübe Aussehen eines Weines verwendet; ein noch trüber junger Wein nach der Gärung wird in Österreich als Staubiger bezeichnet. Solche Weine sind jedoch klar von Sturm (Österreich) bzw. Federweißer (Deutschland) zu unterscheiden, bei denen die Gärung bewusst unterbrochen wird.
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Roman Horvath MW
Domäne Wachau (Wachau)