Bezeichnung (auch Entkeimen) für Hygienemaßnahmen, durch die Materialien und Gegenstände von lebenden Mikroorganismen wie Bakterien, Phytoplasmen, Pilzen oder Viren einschließlich ihrer Ruhestadien (z. B. Bakterien- und Pilzsporen) befreit werden. Das Ziel der Sterilisation ist die absolute Keimfreiheit - also die vollständige Abtötung oder Entfernung sämtlicher lebensfähiger Mikroorganismen und ihrer widerstandsfähigen Dauerformen.
Den damit erreichten Zustand der Materialien und Gegenstände bezeichnet man als „steril“ (keimfrei). Die Sterilisation ist wesentlich aggressiver als die Desinfektion, bei der lediglich eine weitgehende Keimreduktion erfolgt, um eine Infektion unwahrscheinlich zu machen. Im Gegensatz dazu bedeutet Stabilisieren, den Wein durch geeignete physikalische oder chemische Verfahren haltbar zu machen, ohne absolute Keimfreiheit anzustreben.
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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi