Bezeichnung (auch Architektur, Gerippe, Gerüst; Rückgrat, Skelett) für das Gesamtbild eines Weines im Rahmen einer Weinansprache bzw. Weinbewertung. Die Struktur beschreibt das Zusammenspiel aller maßgeblichen Inhaltsstoffe und sensorischen Komponenten und bestimmt, wie ein Wein gebaut ist und wie er sich am Gaumen verhält. Ob dieser Aufbau als ausgewogen oder harmonisch wahrgenommen wird, ist eine Frage der Einbindung und Bewertung der einzelnen Komponenten. Dieses Zusammenspiel prägt und entscheidet über die Weinqualität. Die Eindrücke werden olfaktorisch (Geruch), gustatorisch (Geschmack) und auch trigeminal (Tastsinn) wahrgenommen.
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Thorsten Rahn
Restaurantleiter, Sommelier, Weindozent und Autor; Dresden