Die semipräsidentielle Republik Syrien (arabisch الجمهورية العربية السورية) in Vorderasien mit der Hauptstadt Damaskus umfasst 185.180 km². Sie grenzt im Süden an Israel und Jordanien, im Westen an den Libanon und das Mittelmeer, im Norden an die Türkei und im Osten an den Irak. Aufgrund des Bürgerkrieges gibt es kein souveränes Staatsgebilde.

Teilbereiche im Nordosten waren Teil der Kulturlandschaft Mesopotamien. Der Küstenbereich und Teile des Libanon zählten im 2. und 1. Jahrtausend v. Chr. zu Phönikien. Phönikische Stadtstaaten waren Arados (Arwad) und Ugurit (Latakia). Ein Weinbau wurde hier schon zumindest Anfang des 2. Jahrtausendsbetrieben. Die Weine wurde nach Ägypten an den Hof der Pharaonen geliefert. Die Hauptstadt Damaskus wurde um 1.500 v. Chr. als Zentrum des Aramäerreiches gegründet und ist in der Bibel als Weinbauzentrum erwähnt. Im 8. Jahrhundert v. Chr. kam das Land unter die Herrschaft von Assyrien und 64. v. Chr. wurde es von den Römern unter Pompejus (106-48 v. Chr.) erobert. Bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. wurde Glas erzeugt und die Kunst der Glasbläserei erfunden.
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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi