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Triebe

Bezeichnung für den jungen Spross einer Pflanze. Der junge einjährige Trieb (Lotte, Schoss) des Rebstocks entwickelt sich im Frühjahr aus den Winteraugen des zweijährigen Holzes. Abhängig der Anzahl der nach dem Winterschnitt verbliebenen Augen bzw. der Länge des einjährigen Holzes spricht man von Rute, Strecker oder Zapfen (siehe dazu unter Bogen). Die produktive Entwicklungs-Phase des Rebstocks beginnt im März bis April mit dem Austrieb. An den Nodien (Knoten) der Triebe werden in Folge Blätter, Blütenstände (Gescheine bzw. spätere Weintrauben), Ranken und Geiztriebe, sowie Triebknospen für künftige Triebe gebildet. Einen wuchskräftigen Trieb zeichnen dicke Nodien und lange Internodien Abstände zwischen den Nodien) aus. Die Trieblänge wird sortenspezifisch durch die Zahl der Nodien (bis zu 20) und die Länge der Internodien bestimmt. Die immer einem Blatt gegenüberstehenden ringelförmigen Ranken sind Befestigungsorgane.

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gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

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