Klimatische Periode mit keinen oder sehr wenig Niederschlägen (Regen); siehe unter Dürre.
Bezeichnung für eine klimatische Periode langer Trockenheit durch keine oder sehr wenig Niederschläge (Regen). Eine besondere Form ist die Winterdürre, die durch langanhaltenden Frost hervorgerufen wird. Für die Beurteilung der negativen Auswirkung auf den Weinbau sind die komplexen Zusammenhänge von Bodenwasservorrat, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und dem damit zusammenhängenden gesamten Wasserhaushalt von Bedeutung. Dies hängt auch von vielen anderen Faktoren. Siehe dazu unter Vegetationstyp (vorherrschenden Pflanzenarten in einem bestimmten geographischen Bereich) und Weinbauwürdigkeit (Eignung einer Gegend für einen Qualitätsweinbau).

In der Landwirtschaft einschließlich des Weinbaus ist eine länger anhaltende Dürre in der Regel eine Ausnahmesituation. In normalerweise kühlen und feuchten Weinbauregionen kann eine zeitmäßig begrenzte Trockenheit speziell bei der Produktion von Rotweinen aber auch von Vorteil sein, wenn sich durch das geringere Wachstum und damit auch eine geringere Erntemenge eine natürliche, qualitätssteigernde Ertragsbeschränkung ergibt.

Die Bilder zeigen durch die Rebkrankheit...
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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“