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Umkehrerziehung

Diese Erziehungsform (auch Umkehrkultur) zählt im weiteren Sinne zur großen Gruppe der Kordonsysteme. Sie wurde in den 1960er-Jahren vor allem in Österreich entwickelt. Die Fruchtriebe werden dabei statt von unten nach oben „umgekehrt“ von oben nach unten erzogen. Da diese nicht angebunden werden, hängen die Sommertriebe nach Erreichen einer gewissen Länge durch das Eigengewicht und Gewicht der Trauben nach unten.

Der Aufbau der Unterstützungsvorrichtung beschränkt sich auf einen Drahtrahmen mit einem kräftigen Draht in Höhe des Kordons und entsprechend hohen Stützpfählen für jeden Rebstock. Die Kordone werden dabei auf 1,6 bis 1,8 Meter hochgezogen, damit die Fruchttriebe in genügender Länge nach unten wachsen können und nicht am Boden liegen. Die herabhängenden Triebe können zur Glockenbildung und damit zu einer Laubverdichtung führen. Das Wachstum der Triebe wird nach unten gelenkt. Dies sorgt für eine bessere Verteilung der Nährstoffe in der Pflanze.

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Markus J. Eser

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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“

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gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

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