Ein erster Hinweis auf Südtiroler Sekt stammt aus 1902 durch die Champagnerkellerei in Eppan aus Riesling-Trauben. Durch die Angliederung von Südtirol an Italien nach dem Ersten Weltkrieg 1919 kam es jedoch zu einer allgemeinen Weinkrise und zum Stillstand der Sektproduktion. Ein Neubeginn erfolgte erst wieder Anfang der 1960er-Jahre.
Im Jahre 1990 kam es zu einem Zusammenschluss der Südtiroler Sekterzeuger. Die 11 Mitgliedsbetriebe sind Arunda, Sekt- & Weinkellerei Braunbach, Weingut Haderburg, Cantina Kaltern, Wein- und Sektkellerei Kettmair, Kellerei Kurtatsch, Kellerei Meran, Sektkellerei Lorenz Martini Comitissa, Kellerei St. Pauls (Praeclarus), Pfitscher und Peter Sölva.
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Prof. Dr. Walter Kutscher
Lehrgangsleiter Sommelierausbildung WIFI-Wien