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Viskosität

Bezeichnung für die Zähigkeit von Flüssigkeiten, die auf der inneren Reibung ihrer Moleküle beruht, die sich einander anziehen und dem Fließeffekt entgegenwirken. Sie nimmt bei steigender Temperatur ab. Zuckerlösungen oder Honig haben gegenüber Wasser eine wesentlich höhere Viskosität. Beim Wein wird diese Zähflüssigkeit als Körper ausgedrückt, vor allem Weine mit hohem Anteil an Alkohol, Restzucker und Gesamtextrakt besitzen eine ausgeprägte Viskosität. Auch der Gehalt an der dickflüssigen Alkoholart Glycerin spielt eine gewisse Rolle. Im Rahmen einer Weinansprache werden dafür die Begriffe fett, geschmeidig, ölig, schmelzig, viskos oder auch (positiv besetzt) zähe verwendet. So ein Wein zeichnet sich durch entsprechende Kirchenfenster im so genannten „Spitzbogenstil“ aus. Beim Schönen oder einer Filtration, wo abhängig der Intensität der Verfahren auch Extrakt-Stoffe entfernt werden, vermindert sich die Viskosität. Die negativ besetzte Bezeichnung für eine unerwünschte Zähflüssigkeit des Weines ist lind, was sich bis zum Weinfehler Lindton steigern kann. Die Viskosität eines Weines hat einen Einfluss auf die trigeminalen Empfindungen beim Weingenuss. Siehe auch unter Weinbewertung.

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