Die zu den Geowissenschaften zählende Geologie beschäftigt sich mit dem Aufbau, Zusammensetzung und Struktur der Erdkruste (Erde = grch. Ge), ihren physikalischen Eigenschaften und ihrer Entwicklungsgeschichte sowie der sie formenden Prozesse. Die Mineralogie befasst sich mit den einzelnen, teilweise mikroskopisch kleinen Bestandteilen der Gesteine, den Mineralen. Die Paläontologie befasst sich mit dem Fossilinhalt (versteinerte Reste von Pflanzen oder Tieren) sedimentärer Gesteine. Jedes Gestein der Erdkruste kann anhand seiner spezifischen Ausbildung (Gefüge, Struktur) einer der drei großen Gesteinsklassen zugeordnet werden. Jedes davon kann durch geologische Vorgänge in ein Gestein der jeweils anderen beiden umgewandelt werden (Kreislauf der Gesteine):

Magmatite sind durch Abkühlung und Erstarrung entstanden. Nach ihrer Erstarrungstiefe werden sie in Plutonite (Tiefengesteine) und Vulkanite (Ergussgesteine) unterschieden. Die Plutonite entstehen, wenn aufsteigendes Magma lange vor Erreichen der Erdoberfläche langsam erkaltet und in großen Kristallen ausmineralisiert.
Häufige kristalline Tiefengesteine sind Granit, Glimmerschiefer und Gneis. Bei der Erkaltung geschmolzenen Magmas bilden sich harte,...
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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“