Eines der drei spezifischen Weinbaugebiete im österreichischen Bundesland bzw. generischen Weinbaugebiet Steiermark. Es liegt nahe der Grenzen zu Slowenien und Ungarn, sowie dem österreichischen Bundesland Burgenland. Das früher als Südoststeiermark bezeichnete Gebiet wurde im Jahre 2016 auf Vulkanland Steiermark umbenannt. Es wird auch als „Land der Burgen und Schlösser“ bezeichnet, weil es zahlreiche dieser Gebäudekomplexe gibt.

Im Norden befinden sich am Ringkogel bei der Gemeinde Hartberg Rebflächen in 650 Meter Seehöhe, die zu den höchstgelegenen Weinbergen Österreichs zählen. Klimatisch ist dies eine Übergangszone zwischen heißem, trockenem pannonischem mit wenig Niederschlägen und feuchtwarmem Mittelmeerklima. Es herrschen vulkanische Böden mit sandigem Lehm, Tonerde und Basaltverwitterungen vor. Die aufragenden Vulkankegel prägen die Landschaft und gaben auch den neuen Namen. Die zwei Großlagen heißen Oststeirisches Hügelland und Steirisches Vulkanland.
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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“