Übliche Bezeichnung für die Örtlichkeit, wo Wein zumeist in Flaschen oder anderen Gebinden gelagert wird. Im ursprünglichen Sinne meint man damit einen unterirdischen Raum, aber die Bezeichnung gilt auch ebenso für eine ebenerdige Anordnung. Unter Kellerei hingegen versteht man zumeist eine Produktions-Stätte, die im Gegensatz zu einem eigenständigen Weingut über keine eigenen Rebflächen verfügt und von Traubenerzeugern angeliefertes Traubengut verarbeitet, wie es zum Beispiel bei Winzergenossenschaften oder sonstigen Verarbeitungsgemeinschaften der Fall ist. Ebenso wird aber Kellerei auch als Bezeichnung für ein Weinfachgeschäft (Vinothek) verwendet.
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Thorsten Rahn
Restaurantleiter, Sommelier, Weindozent und Autor; Dresden