Früher übliche Bezeichnung (auch Herbstbann) für die behördlich verfügte Schließung der Weingärten vom Beginn der Traubenreife bis zum Ende der Weinlese. In alten Zeiten wurde dieser Zeitraum durch die Weingartenhüter überwacht. Regional unterschiedlich wurde mit dem Begriff Weinlesebann aber auch der früher offiziell festgelegte Tag für den Beginn der Weinlese gemäß den jeweils gültigen Vorschriften des Landes oder Weinbaugebietes bezeichnet. Dieser wurde in bestimmten Gegenden auch als Gebirgsaufschießen verkündet.
Siehe zum Themenkomplex eine Aufstellung weiterer Gepflogenheiten unter Brauchtum im Weinbau.
![]()
Seriöse Quellen im Internet sind rar - und das Weinlexikon von wein.plus ist eine solche. Bei der Recherche für meine Artikel schlage ich regelmäßig im wein.plus-Lexikon nach. Dort erhalte ich zuverlässige und detaillierte Informationen.
Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi