Objektiv betrachtet gibt es keinen „besten Wein“, bzw. muss man die dafür verwendeten Beurteilungs-Kriterien definieren. Selbst wenn man die Benotungen aller kompetenten Weinführer heranziehen und aus dem Durchschnitt einen Besten küren würde, wäre das nur Statistik. Man kann aber die Frage anders stellen:
Was ist der beste bzw. bevorzugte Wein bei welchem Anlass, in welcher Begleitung, in welcher Stimmung und an welchem Ort? Im Restaurant bei Kerzenlicht, im Strandcafe mit Blick auf das Meer und den Sternenhimmel, mit Geschäftsfreunden nach erfolgten Vertragsabschluss, vor dem flackernden Kaminfeuer in trauter Zweisamkeit, zum Fisch, zum Grill, beim Heurigen (Buschenschank), nach einem Spaziergang in der Toskana oder zum 50. Hochzeitstag.
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Thorsten Rahn
Restaurantleiter, Sommelier, Weindozent und Autor; Dresden