Weinbaugemeinde nahe Eisenstadt im burgenländischen Weinbaugebiet Leithaberg in Österreich. Sie gehörte wie das gesamte Burgenland bis zum Jahre 1920/21 zu Ungarn (ung. Name Zárány, kroatischer Name Cogrstof). Hier wurden nach dem Zweiten Weltkrieg (1939-1945) in einem keltischen Grabhügel aus der Hallstattzeit etwa 700 v. Chr. Traubenkerne der Spezies Vitis vinifera entdeckt. Zu jener Zeit betrieben die Kelten in diesem Gebiet Weinbau. Damit zählt der Ort neben der Gemeinde Stillfried im Weinviertel zu den ältesten Weinbaugemeinden Mitteleuropas.

Das Bild links zeigt die auf den Heiligen Johannes des Täufers (5 v. Chr. bis etwa 30 n. Chr.) geweihte Pfarrkirche. Der uralten Tradition des Weinbaus wird im rechts gezeigten Wappen mit stilisierten Weintrauben Rechnung getragen.
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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“