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Zimtsäure

Der weiße, ungiftige Feststoff (Phenylacrylsäure) mit charakteristischem Geruch. Zimtsäure ist eine ungesättigte Carbonsäure und zählt zu den sogenannten Aromaten. Sie kommt in manchen Pflanzen vor; unter anderem ist der Stoff auch in den Weinbeeren enthalten. Die Säure ist im Rotwein (100-200 mg/l) und Weißwein (10-20 mg/l) vorhanden. Neben Zimtaldehyd und Eugenol ist die Säure  ein wichtiger Bestandteil des Zimtes. Das Bild links zeigt Zimtstangen, Zimtpulver und getrocknete Blüten; das Bild rechts zeigt einen blühenden Zweig.

Zimtsäure - Zimtstangen, Zimtpulver, getrocknete Blüten; blühender Zweig.

Dieses Gewürz (auch Zimmet) aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen kommt gemahlen als braunes Pulver oder als Zimtstange (Kaneel) in den Handel. Das unverewechselbare Aroma erinnert an Apfelkuchen und Weihnachtsgebäck. Zimt wurde schon im Mittelalter zum Aromatisieren von alkoholischen Getränken verwendet, so z. B. im Hypocras. Heute ist er in vielen Spirituosen wie Absinth, Aquavit, Byrrh und Ouzo, im Cinzano, sowiew in vielen Mischgetränken wie Eierwein, Glühwein und Met enthalten. Siehe eine Aufstellung aller Weininhaltsstoffe unter Gesamtextrakt.

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Egon Mark

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Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)

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