Unter Maremma versteht man im weiteren Sinn eine Landschaft in Mittelitalien, die die gesamte südliche Toskana sowie Teile des nördlichen Latium umfasst. Ursprünglich handelte es sich um eine sumpfige Region, die mit dem Tyrrhenischen Meer verbunden war und in römischer Zeit als „Maritima Regio“ bekannt wurde, woraus sich der spanische Begriff „Marisma“ (sumpfiges Küstenland) ableitet. Im engeren Sinne bezeichnet Maremma jedoch ausschließlich den flachen Küstenstreifen, der von den Hügelketten der Monti dell’Uccellina unterbrochen wird und sich zwischen dem Golf von Follonica, den Flussläufen der Bruna und des Ombrone sowie der Lagune von Orbetello am Monte Argentario erstreckt.
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Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)