Der deutsche Mechaniker, Goldschmied und Erfinder Christian Ferdinand Oechsle (1774-1852) war ein Universal-Genie. Nach einer Goldschmiedelehre in Öhringen siedelte Ferdinand Oechsle 1794 nach Pforzheim über und wurde dort 1800 Kabinettmeister in der Goldwarenfabrik von Dennig. Hier gründete er 1810 eine mechanische Werkstätte und stellte Brückenwaagen, Musikinstrumente, sowie physikalische und hydraulische Gerätschaften für Labors und Universitäten her. 1820 wurde er zum Großherzoglichen Gold-Kontrolleur ernannt. Zu seinen vielen Erfindungen zählen ein gefahrloses Knallgasgebläse für Lötarbeiten und das „Lebensrad“ (ein Vorgänger des Kinematographen), die er ab 1825 in Dinglers Polytechnischem Journal veröffentlichte. Er betrieb auch eine Spiritus-Brennerei.
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Roman Horvath MW
Domäne Wachau (Wachau)