Mikroskopisch kleinste, extrem krankheitserregende Partikel (lat. virus = Schleim, Saft, Gift), die rund 1.000 mal kleiner als Bakterien (0,5 bis 5 Mikrometer, 1 µm = der tausendste Teil eines Millimeters) sind. Viren zählen zu den gefährlichsten Feinden von allen Organismen und damit auch vielen Pflanzen. Einfache Viren bestehen in der Regel aus einer Eiweißhülle und darin eingeschlossener DNA oder RNA als Nukleinsäure (im Gegensatz zu den proteinlosen Viroiden). Alle Viren enthalten das Programm (einige Viren auch weitere Hilfskomponenten) zu ihrer Vermehrung und Ausbreitung. Sie bestehen nicht aus einer Zelle und besitzen deshalb keine eigenständige Replikation noch einen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb auf den Stoffwechsel einer Wirtszelle wie zum Beispiel ein Bakterium angewiesen. Aus diesem Grund gelten sie nicht als Lebewesen und zählen nicht zu den Mikroorganismen.
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Dominik Trick
Technischer Lehrer, staatl. geprüfter Sommelier, Hotelfachschule Heidelberg