Die Bakterien (Bacteria) stellen die früheste Form von Leben dar. Sie sind mit 0,5 bis 5 Mikrometer (1 µm = der tausendste Teil eines mm) um ein Vielfaches größer als Viren und kommen als einzellige Mikroorganismen in Kugel-, Stäbchen- oder Schraubenform vor. Bakterienähnliche, noch winzigere Mikroorganismen (ohne Zellwände) werden als Phytoplasmen bezeichnet. Nach Schätzungen gibt es hunderttausend Spezies, von denen jedoch nur ca. 5.000 Arten bekannt sind. Im meschlichen Körper befinden sich etwa 10 bis 100 Billionen Bakterien (die allermeisten sind lebensnotwendig), das macht ein Gewicht von 0,2 bis 2 kg aus. Bakterien vermehren sich im Gegensatz zu Viren (die keinen Stoffwechsel besitzen und dazu einen Wirt wie zum Beispiel ein Bakterium benötigen) durch Zellteilung.
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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“