Sammelbezeichnung (umgangssprachlich auch Mikroben) für mikroskopisch kleine, zumeist einzellige Lebewesen. Dazu zählen unter anderem Algen, Bakterien, viele Pilze (wie zum Beispiel Hefen) und Phytoplasmen (zellwandfreie Bakterien). Es ist umstritten, ob auch Viren dazu zählen, da sie keinen eigenen Stoffwechsel besitzen, auf eine Wirtszelle angewiesen sind und daher nicht als Lebewesen gelten. Noch einfacher aufgebaut sind Viroide, die nur aus einer kurzen RNA-Kette bestehen, aber ebenfalls Krankheiten bei Pflanzen verursachen können.
Mikroorganismen kommen in Boden, Wasser und sogar in der Luft vor - auch unter extremen Umweltbedingungen wie in Heißwasserquellen und in der Arktis bei tiefsten Temperaturen. Sie leben zumeist von toten organischen Stoffen pflanzlichen und tierischen Ursprungs. Viele Arten sind an biologisch-chemischen Kreisläufen beteiligt und spielen eine zentrale Rolle beim Abbau organischer Substanz, bei der Stickstofffixierung und bei der Bildung von Humus.
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Es gibt unübersichtlich viele Quellen im Web, bei denen man sich Wissen über Wein aneignen kann. Doch keine hat den Umfang, die Aktualität und die Richtigkeit der Informationen des Lexikons von wein.plus. Ich benutze es regelmäßig und verlasse mich darauf.
Sigi Hiss
freier Autor und Weinberater (Fine, Vinum u.a.), Bad Krozingen