Die Bezeichnung Alge (lateinisch alga = Seegras, Tang) wird auf verschiedene eukaryotische (mit einem Zellkern) Lebewesen angewendet, die zumeist im Wasser leben und Photosynthese betreiben. Es handelt sich um niedere, ein- oder mehrzellige pflanzliche Organismen, die als Plankton mikroskopisch klein, oder als Meertang bis 50 Meter lang werden können. Sie sind die älteste Pflanzengruppe der Erde und bewohnen mit über 50.000 Arten nahezu alle feuchten Lebensbereiche. Manche Formen leben als Flechten in Symbiose mit Pilzen oder als Korallen in Meerespolypen (Korallen bestehen aus vielen kleinen Polypen, die zusammen ein Korallenriff bilden).

Algen und Flechten sind bei Verwitterungs- und Bodenbildungs-Prozessen wie bei der Umwandlung von Humus beteiligt.Sie spielen bei der chemischen Verwitterung eine Rolle, bei der die Pflanzensäuren zur langsamen Lösung basischer Gesteine, wie unter anderem Kalksteine, beitragen. Algen bildeten die biogenen Grundlagen von Sedimentgesteinen, wie zum Beispiel Kieselalgen für die Kieselgur.
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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi