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Traubenmost

Durch das Pressen (Keltern) von Weintrauben gewonnener Saft; umgangssprachlich auch als Most bezeichnet. Es handelt sich dabei um das unbehandelte Produkt unmittelbar nach dem Pressen, man könnte ihn auch als „trüben Traubensaft“ bezeichnen. Weinrechtlich besteht ein Unterschied zum Traubensaft. Zweiterer entsteht erst durch Weiterbehandlung von Traubenmost, indem dieser gegen weitere Vergärung haltbar gemacht wird. Er ist auch der Ausgangsstoff für die Bereitung von Wein, Schaumwein, Konzentriertem Traubenmost, RTK (rektifiziertes Traubenmost-Konzentrat) und Verjus. Unter Beachtung der weingesetzlichen Vorschriften ist Traubenmost für Süßung zulässig. Siehe bezüglich der verschiedenen Vorstadien des Weins (wie Beaujolais Paradise, Federweißer oder Sturm) unter Most. Die Maßeinheit zum Darstellen der relativen Dichte bzw. des spezifischen Gewichts von Traubenmost (umgangssprachlich der Zuckergehalt) wird als Mostgewicht bezeichnet.

Komplette Aufstellungen der zahlreichen Vinifikations-Maßnahmen bzw. Kellertechniken, sowie der verschiedenen weingesetzlich geregelten Wein-, Schaumwein- und Destillat-Typen sind unter dem Stichwort Weinbereitung enthalten. Umfassende weinrechtliche Informationen gibt es unter dem Stichwort Weingesetz.

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