Die Champagne ist das nördlichste Weinbaugebiet Frankreichs im Pariser Becken rund 140 Kilometer östlich von Paris. Sie gab dem berühmtesten Schaumwein der Welt den herkunftsgeschützten Namen Champagner. Sie ist nicht mit der Region Champagne-Ardenne bzw. der historischen Landschaft Champagne identisch. Das Herz ist Reims, wo in der Kathedrale Notre-Dame fast alle französischen Herrscher gekrönt wurden, bedeutende Städte sind Epernay und Chalons-sur-Marne. Die Bezeichnung wurde anfangs nicht gern gesehen, da der Begriff Champagne (lateinisch campania = Feld, offene Landschaft) einen unfruchtbaren Boden bezeichnet, der nur noch als Weidegrund für Schafe dient.
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Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.
Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien