Riede (Lage) in der Gemeinde Deutschkreutz im Weinbaugebiet Mittelburgenland (Österreich) an der Grenze zu Ungarn. Die sehr flache Riede umfasst 210 Hektar Rebfläche auf 170 bis 202 Meter Seehöhe mit nur 0° bis 7° Hangneigung ohne eine ausgeprägte Ausrichtung. Sie erstreckt sich über ein weitläufiges, schwach gewelltes Gelände im Nordosten der Gemeinde. Innerhalb der großen Riede gibt es die Subrieden Baumfeld, Hollinger Weg, Kleinteucht, Kogel, Kolnhoferweg, Pallischkreuz, Sandgrube, Schloßgrund, Schütten, Steinriegel und Zinkendorfer Hotter.
Der Boden wird überwiegend von tiefgründiger, lehmiger Braunerde geprägt. Aufgrund der großen Ausdehnung treten neben sandig-lehmigen auch stärker kalkhaltige Bodenvarianten auf. Die Böden verfügen über ein gutes Wasserspeicherungs-Vermögen, das sich besonders in niederschlagsarmen Jahren positiv auf den Wasserhaushalt auswirkt. Mit dem pannonisch geprägten Klima des Mittelburgenlandes wird eine gleichmäßige Traubenreife begünstigt.
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Prof. Dr. Walter Kutscher
Lehrgangsleiter Sommelierausbildung WIFI-Wien