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Spurenelemente

Bezeichnung (auch Mikroelement) für chemische Elemente, die nur in geringer Konzentration oder Spuren vorkommen. Bei extrem geringer Konzentration wird auch von Ultra-Spurenelement gesprochen. In der Regel werden in der Geochemie Stoffanteile und Begleitelemente von Gesteinen und Mineralen in Konzentrationen unter 0,1% bzw. 1000 ppm (Millionstel) als Spurenelemente bezeichnet. In der analytischen Chemie beträgt der Schwellenwert 100 ppm bzw. 100 µg/g (= 100 mg/kg) oder 0,01 %. Als essentielle Spurenelemente werden in der Biologie chemische Elemente bezeichnet, die für ein Lebewesen (umgangssprachlich zumeist auf den Menschen bezogen) essentiell nötig sind und in Massenanteilen von weniger als 50 mg/kg im Organismus vorkommen. Das sind u. a. Arsen (As), Chrom (Cr), Cobalt (Co), Eisen (Fe), Iod (I), Kupfer (Cu), Mangan (Mn), Molybdän (Mo), Nickel (Ni), Selen (Se), Silicium (Si), Vanadium (V), Zink (Zn) und Zinn (Sn). Sie sind für den Aufbau von Enzymen notwendig. Im Weinbau werden gemäß Bonitur (Bodenanalyse) ggf. erforderliche Spurenelemente durch Düngung zugesetzt. Auch im Wein kommen Spurenelemente vor; siehe dazu unter Asche, Gesamtextrakt und Nährstoffe.

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gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

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