Bezeichnung für bestimmte zelluläre Strukturen, die zur Gruppe der Plastiden gehören und ausschließlich in pflanzlichen Zellen vorkommen (griechisch chloros = grün, plastos = geformt). Sie gelten als Nachfahren eigenständiger, photosynthetisch aktiver Bakterien, die im Zuge der Endosymbiose in pflanzliche Vorläuferzellen aufgenommen wurden. Hinweise darauf sind neben der eigenen DNA auch Gemeinsamkeiten in Struktur, Größe und Funktion.
Ihre Hauptaufgabe ist die Durchführung der Photosynthese. Dabei entstehen mithilfe von Sonnenlicht aus Wasser und Kohlendioxid energiereiche organische Verbindungen, insbesondere Zucker. Chloroplasten enthalten das grüne Farbpigment Chlorophyll, das für die Absorption des Sonnenlichts verantwortlich ist. Dieser Vorgang stellt das funktionale Gegenstück zur Zellatmung in den Mitochondrien dar. Die dafür nötigen genetischen Informationen sind in der sogenannten Plastiden-DNA gespeichert, die Bestandteil der Chloroplasten ist.
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Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.
Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien