Die heilige Hildegard von Bingen (1098–1179) erlebte in ihrer Kindheit Visionen Christi und trat früh in das Kloster Disibodenberg der Benediktinerinnen ein. Sie war sehr vielseitig und betätigte sich als Künstlerin, Wissenschaftlerin, Mystikerin, Heilpraktikerin und Dichterin. Um das Jahr 1150 ließ sie an der Mündung der Nahe in den Rhein das Kloster Rupertsberg bei Bingen erbauen und besiedelte es mit 18 Nonnen. Die heutigen Einzellagen Abtei Rupertsberg, Hildegardisbrünnchen und Klosterberg im Stadtteil Bingen-Bingersbrück im Anbaugebiet Nahe erinnern daran. Das Kloster Rupertsberg wurde im Jahre 1632 in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) zerstört.
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Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)