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Kelten

Sammelbezeichnung für ein Volk, das einst große Teile West-, Mittel- und Südost-Europas sowie Kleinasiens bewohnte. Der Name bedeutet „die Tapferen“, „die Erhabenen“ oder „die Hohen“, im Griechischen wurden sie als „Keltoi“, im Lateinischen als „Celtae“ oder „Galli“ bezeichnet. Sie kamen bis nach Palästina und waren die in der Bibel als „Galater“ erwähnten Feinde der Israeliten. Die Kelten waren aber nie ein geschlossenes Volk mit oberster Führung, sondern bestanden aus vielen oft miteinander rivalisierenden Stämmen. Das waren z. B. Allobroger, Arverner, Biturigen, Boier, Helvetier, Häduer und Sequaner. Die im heutigen Frankreich lebenden Kelten-Stämme wurden gesamtheitlich als „Gallier“ bezeichnet. Die oberste Macht bei den Stämmen lag bei den Equites (Ritterschaft) und den Druiden. Die früheste Erwähnung der Kelten erfolgte im 5. Jahrhundert v. Chr. durch Herodot (482-425 v. Chr.). Zu dieser Zeit begannen sie, in die italienische Poebene und in den Balkan einzuwandern.

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Andreas Essl

Das Glossar ist eine monumentale Leistung und einer der wichtigsten Beiträge zur Vermittlung von Weinwissen. Unter all den Lexika, die ich zum Thema Wein verwende, ist es mit Abstand das wichtigste. Das war vor zehn Jahren so und hat sich seither nicht verändert.

Andreas Essl
Autor, Modena

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