Bezeichnung (altgrch. Keltoí oder Galátai, lat.Celtae oder Galli) für ein Volk, das einst große Teile West-, Mittel- und Südost-Europas sowie Kleinasiens bewohnte. Der Name bedeutet „die Tapferen“, „die Erhabenen“ oder „die Hohen“. Sie kamen bis nach Palästina und waren die in der Bibel als „Galater“ erwähnten Feinde der Israeliten. Die Kelten waren aber nie ein geschlossenes Volk mit oberster Führung, sondern bestanden aus vielen oft miteinander rivalisierenden Stämmen. Das waren unter anderem Allobroger, Arverner, Biturigen, Boier, Helvetier, Häduer und Sequaner.

1 = Gebiet der Hallstattkultur im 6. Jh. v. Chr. , 2 = Größte keltische Ausdehnung um 275 v. Chr., 3 = Die sechs „keltischen Nationen“ mit keltischen Sprachen in der Neuzeit, 4 = Heutiges Verbreitungsgebiet keltischer Sprachen.
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Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.
Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien