Bezeichnung (altgriech. klōn = Zweig, Sprössling, Schössling) für durch eine ungeschlechtliche (nicht generative) Fortpflanzung aus einem Organismus hervorgegangene Nachkommenschaft. Beim Menschen bilden eineiige Zwillinge einen natürlichen Klon (mit jedoch unterschiedlichen Fingerabdrücken, da diese nicht ausschließlich genetisch bedingt sind). Bei Pflanzen nennt man dies vegetative Vermehrung, wenn aus bestimmten Gewebeteilen einer Ausgangspflanze neue Pflanzen regeneriert werden. Dabei entstehen zunächst genetisch völlig identische Lebewesen mit erbgleichen Eigenschaften, die 100% identische Kopien (Duplikate) des Ausgangstypus darstellen.
Durch spontan auftretende und sich während der Lebensphase anhäufende Mutationen weichen diese Kopien in kleinen Schritten langsam, aber stetig von der Ausgangsrebe ab. Jedoch erst ab einem gewissen größeren morphologischen und genetischen Veränderungs-Umfang kann man von Mutanten sprechen.
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Roman Horvath MW
Domäne Wachau (Wachau)