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Moschus

Bezeichnung für das getrocknete, pulverförmige Sekret aus der Drüse zwischen Nabel und Penis des männlichen Moschustieres (Moschus-Hirsch). Sie leitet sich mglw. vom altindischen Begriff „muskah“ (Hoden) ab. Der Stoff hat strukturelle Ähnlichkeiten zu Pheromonen (Sexualduftstoffen), deshalb sagt man ihm auch eine aphrodisierende Wirkung nach. Hauptverantwortlich für das leicht süßliche, animalische Aroma ist der ölige Stoff Muscon mit einem Anteil bis zu 2%. Der Begriff „Moschus“ wird aber auch für Drüsensekrete anderer Tiere (Moschusochse, Moschusbock, Bisamratte, Moschusente) und Pflanzensäfte (von Moschus-Gauklerblume, Moschus-Malve) mit ähnlichem Geruch verwendet, wobei es sich aber um „falschen Moschus“ handelt. Moschus wird heute zumeist synthetisch hergestellt und in der Parfüm- und Kosmetikindustrie verwendet.

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Markus J. Eser

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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“

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