Weingläser sind trotz Variantenvielfalt von der Grundstruktur gleich beschaffen. Sie bestehen aus Fuß, Stiel und (in vielen Formen Kelch. Als Kamin wird der Raum zwischen eingeschenktem Wein und oberem Glasrand bezeichnet. Der größte Unterschied besteht in der Kelchform. Je bauchiger der Kelch, desto größer ist die Flüssigkeitsoberfläche. Und je länger bzw. höher der Kamin, desto größer das Volumen. Je größer Oberfläche und Volumen, desto intensiver können sich die Duftstoffe entfalten. Es gibt auch Weingläser ohne Stiel, manche auch, wie in Heurigenlokalen, mit Henkel. Solche werden von Puristen nur zum Wassertrinken oder einfache Schankweine akzeptiert. Einen Grand Vin aus dem Bordeaux darasu zu trinken, würde ein Sakrileg bedeuten. Sie sind aber besonders in südlichen Ländern sehr beliebt.
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Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.
Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien