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Geripptes

Im deutschen Bundesland Hessen, vor allem im Frankfurter Raum gebräuchliche Bezeichnung (auch Apfelwein- oder Schoppenglas)  für ein Trinkglas für Apfelwein, der traditionellerweise aus den als Bembel bezeichneten Steinzeugkrügen ausgeschenkt wird. Es gibt verschiedene Größen, die nach ihrem Volumen je nach der Anzahl an Geripptes-Gläsern als 4er-, 8er-, 12er- oder 24er-Bembel bezeichnet werden. Der Name leitet sich von der rautenförmigen, erhaben ausgebildeten gitterförmigen Struktur ab. Diese dient als „Greifhilfe“ für die durch den ohne Besteck erfolgten Verzehr deftiger Speisen fettigen Finger. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die prismaähnliche Beschaffenheit auch trüben, ungefilterten Flüssigkeiten Glanz verliehen wird. Um den Inhalt vor Verschmutzung oder Insekten zu schützen, gibt es den „Schoppendeckel". Traditionell ist das ein bemalter Deckel aus zumeist Holz, der zwischen dem Trinken auf das Glas gelegt wird.

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Thomas Götz

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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi

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